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Die europäische Klima- und Umweltschutzpolitik entpuppt sich – wenn es darum geht, dass den grünen Worten auch nachhaltige Taten folgen sollen – leider viel zu oft als grüner Traum. Als nachhaltig orientierter Unternehmer – neudeutsch Sustainable Entrepreneur – habe ich daher meinen eigenen Green Deal formuliert.

Das EU-Parlament hat erst im April 2021 die (schon zuvor utopischen) Klimaziele weiter verschärft. Beim Klima-Gipfel im darauffolgenden Mai konnten sich die EU-Mitgliedstaaten dann aber nicht auf die Umsetzung einigen. „Zu gegebener Zeit“ wird man sich wieder mit dieser Frage beschäftigen, heißt es. Das Treffen wurde von den Politikern dennoch als Erfolg gewertet. Für wen, frage ich mich. Für das Klima und die Umwelt sicher nicht.

Die USA und China bekunden ihr Bestreben, sich ebenfalls intensiver um das Retten des Weltklimas zu bemühen. Gleichzeitig lesen wir, dass US-Präsident Joe Biden, entgegen seinem Wahlkampfversprechen, sich von fossiler Energie abzuwenden, ein Ölbohrprojekt mitten in Alaskas unberührter Natur verteidigt. Chinas Staatschef Xi Jinping verspricht Chinas Wende zu nachhaltig erzeugter Energie und installiert gleichzeitig mehr neue Kohlekraftwerke als parallel dazu vom Netz genommen werden.

Nicht umsonst kritisierte Klimaschutz-Aktivitin Greta Thunberg im Rahmen des Austrian World Summit 2021 in Wien (zu dem Arnold Schwarzenegger wohl wenig klimafreundlich per Privatjet anreiste, um dann über Klimaschutz zu philosophieren) die leeren Worthülsen der Politik. Was Sie machen, hat nichts mit Klimaschutz zu tun oder mit dem Reagieren auf eine Krise, warf Sie den Politikern Berichten zufolge in ihrer online übertragenen Rede vor. Wie so oft handle es sich bei politischen Reden nur um taktische bzw. politische Kommunikation. Ich gehe selten mit Greta Thunberg konform, aber damit hat sie Recht.

Es ist eine einfache Wahrheit: Wir müssen vom Reden schneller ins Tun kommen, um die Klimakrise zu bekämpfen, sagte Bundespräsident Alexander Van der Bellen im Zusammenhang mit den verheerenden Waldbränden im Mittelmeerraum (siehe ORF.at: Brände und enorme Hitze ohne Ende). Dieses Zitat sollten sich alle heimischen und europäischen Politiker zu Herzen nehmen. Denn bis dato liefern sie alle zusammen viel heiße Luft, aber kaum echte Taten.


Mein persönliches Fazit:

Politiker retten weder das Weltklima noch die Umwelt.
Die Politik fühlt sich zwar zuständig,
aber kein Politiker fühlt sich auch verantwortlich.


Ich bin weder ein „Grüner“ im politischen und gesellschaftlichen Sinn noch ein ausgewiesener Klima- und Umweltschützer. Vielleicht habe ich gerade deshalb den nötigen Realitätssinn, um Klima- und Umweltschutz nicht ausschließlich durch die rosarote Öko-Brille zu betrachten, sondern vermeintliche Klimaschutzmaßnahmen und -ziele – die sich schon auf dem Papier als Realutopie entlarven – kritisch zu durchleuchten.

Ich denke, dass wir Konsumenten einen nachhaltigen und wirksamen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz leisten können. Jede und jeder von uns ein klein wenig. Wie bei einer demokratischen Wahl: eine einzelne Stimmabgabe bewirkt nichts, erst viele Kreuzerln auf den Wahlzetteln zusammen führen zu einem (Wahl-)Ergebnis. Die Summe vieler kleiner Beiträge kann wirksame und nachhaltige Wirkung entfalten. Jedenfalls mehr Wirkung, als politische Reden, utopische Klimaziele und nur auf dem Papier umsetzbare Gesetze.

Mir ist natürlich klar, dass wir Europäer das Weltklima nicht alleine retten können, wir Konsumenten und Unternehmer schon gar nicht. So lange große Teile der Weltbevölkerung in Armut, Hunger und prekären Arbeitsverhältnissen lebt – und wir Europäer darauf unseren Wohlstand, unsere Bequemlichkeit und unseren Konsumrausch aufbauen – steht es schlecht um das globale Klima, den Umweltschutz sowie die soziale Gerechtigkeit. Ein paar aktive Beiträge – meine ganz persönlichen Beiträge – leiste ich trotzdem.


Denn im Gegensatz zu Politikern fühle ich mich
nicht nur zuständig, sondern auch verantwortlich.

Wenn Sie mehr über meine persönlichen Beiträge zu Klima- und Umweltschutz sowie meine nachhaltige Orientierung wissen möchten, klicken Sie auf die jeweilige Überschrift.


Ich kaufe Lebensmittel bevorzugt regional und saisonal.

Ich esse Fleisch bewusst und nicht jeden Tag.

Für mich muss kein Elektro-Auto gebaut werden.

Für mich müssen keine Grünflächen versiegelt werden.

Ich kaufe und trage keine Fast Fashion.

Ich streame nicht und spiele nicht online.

Ich fliege selten und mache Urlaub in Österreich.

Ich shoppe wenig online, und wenn, dann regional.

Ich lasse Elektrogeräte reparieren.

Ich bezahle meine Steuern in Österreich.

Ich investiere in nachhaltige Projekte und Unternehmen.

Ich unterstütze das Projekt Herzenswunsch.


Isoliert betrachtet, mögen meine kleinen Beiträge wenig bewirken. Aber, wie eingangs erwähnt, wenn jede und jeder von uns ein paar kleine ökologische Beiträge beisteuert, kann sich ein großes Ganzes ergeben. Deutlich klima- und umweltschonender als die heiße Luft, die Politiker von sich geben und die EU auf dem Papier verordnet, sind meine kleinen Beiträge jedenfalls. Daher bin ich ein …

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Wenn auch Sie eine nachhaltige Unternehmerin, ein nachhaltiger Unternehmer oder Entscheidungsträger aus der Wirtschaft sind, dann schließen Sie sich der Idee zu Sustainable Entrepreneurs an und werden Sie Teil unseres wachsenden Netzwerks! Ich unterstütze Sie u.a. beim Formulieren Ihres persönlichen Green Deals.

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