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Ich nutze überwiegend öffentliche Verkehrsmittel

Als Bewohner der Wiener Innenstadt fällt es mir vergleichsweise leicht, alltägliche Besorgungen zu Fuß oder mit den gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsmitteln zu erledigen. Soweit dies sinnvoll und zeitlich effizient ist, reise ich zu Terminen in Bundeshauptstädten mit der Bahn.

Berufliche und private Flugreisen reduziere ich auf das absolute Minimum (2020 & 2021: null Flugkilometer), mit dem Auto lege ich Jahr für Jahr weniger Kilometer zurück (2020: ca. 9.000 km, 2021: ca. 7.000 km).


Ich nehme an Veranstaltungen & Terminen online teil.

Als Teilnehmer sowie Vortragender sitze ich überwiegend vor Mikrofon und Kamera, als dass ich zu Veranstaltungen persönlich anreise. Das ist auch ökonomisch sinnvoll, weil es Zeit und Geld spart. Auch Termine mit Geschäftspartnern erledige ich bevorzugt online.

Mir ist klar, dass auch der viele Datentransfer CO2-Emissionen verursacht (mehr als die meisten von uns denken, wäre das Internet ein Staat, wäre es das Land mit dem weltweit zehntgrößten Energieverbrauch), andererseits verzichte ich gänzlich auf Netflix, Spotify & Co.


Ich verzichte soweit wie möglich auf Papier.

Einen Drucker oder Kopierer sucht man bei mir im Homeoffice vergeblich. Natürlich ist das gänzlich papierlose Büro eine Fiktion, dennoch gelingt es mir, beinahe gänzlich auf das Ausdrucken von Dokumenten zu verzichten (das meiste Papier verursacht meine Buchhaltung).

Zum deutlichen Reduzieren von Papier gehört auch, dass ich Printversionen von Zeitschriften, Zeitungen, Fachmagazinen und Katalogen abbestelle und sie mir elektronisch zusenden lasse.


Ich achte auf lange Nutzungsdauer und nutze Reparatur-Services.

Von Smartphone und Laptops über Auto, Kaffee- und Waschmaschine bis hin zu Kleidung gehe ich schonend und verantwortungsvoll mit all diesen Dingen um.

Mein Smartphone ist über vier Jahre alt (was leider auch dazu führt, dass der Hersteller keine Software-Updates mehr ausliefert, hier hat die Industrie noch Optimierungspotential), meine Espresso-Maschine über zwanzig Jahre. Meinem alten Laptop habe durch den Einbau eines neues Akkus wiederbelebt, er dient heute als Zweit- bzw. Reserve-Gerät.

Bei einem Defekt kaufe ich nicht sofort ein neues Gerät, sondern überlege, ob sich eine Reparatur lohnt, die ich gegebenenfalls bei einem lokalen Reparatur-Servicebetrieb durchführen lasse. Wenn doch einmal etwas das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht hat, führe ich es dem Recycling zu.


Ich verzichte auf ein Elektroauto.

Im Sinne einer möglichst langen Nutzungsdauer nutze ich meine zwei Autos (auf Wechselkennzeichen) möglichst lange. Mein Alltagsauto ist Baujahr 2006, mein Zweitauto Baujahr 2007. Damit erspare ich der Welt die Schadstoffemissionen, die der Bau neuer Elektroautos verursacht.

Ich habe eine Vergleichsrechnung durchgeführt, die ergibt, dass ich bei meiner geringen jährlichen Kilometerleistung noch weitere sieben Jahre mit meinen vorhandenen Autos fahren kann, bis ich so viel CO2 Emittiert habe wie der Bau nur eines neuen Elektroautos verursacht. Ich hoffe, dass es bis dahin ökologisch nachhaltigere Lösungen als Elektroautos gibt. Denn nur lokal emissionsfrei zu fahren, erachte ich nicht als besonders ökologisch.

Der Umstieg auf ein Elektroauto würde zudem keine Schadstoffemissionen einsparen, sondern doppelt anfallen lassen. Denn meine gut gewarteten alten Autos sind voll funktionstüchtig und bestens gewartet, sie würden nach dem Weiterverkauf in Osteuropa oder Afrika weiterhin Schadstoffe emittieren. In der Gesamtbetrachtung würde mein Umstieg auf ein Elektroauto also keine Schadstoffemissionen einsparen, sondern zusätzliche verursachen.


Ich reduziere und trenne Abfälle.

Besonders viele Abfälle fallen im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit als Unternehmensberater und Kleinproduzent von Marmeladen nicht an, eher ist Müllvermeidung und -trennung privat ein Thema. Auf Einweg-Plastikflaschen verzichte ich soweit wie möglich, Lebensmittelabfälle reduziere ich auf ein Minimum (als Hobby-Koch finde ich beinahe immer eine Möglichkeit, um Lebensmittelreste schmackhaft zu verwerten).


Ich engagiere mich für nachhaltige Getränkeversorgung.

Als „alter Hase“ unterstütze ich seit Anfang 2020 einen jungen Techniker, der einen nachhaltigen Getränkeautomaten entwickelt hat (www.bettidrink.at), mit Knowhow, Kontakten sowie als Product Manager.

BETTI sorgt in Unternehmen und Schulen nicht nur eiskalte Erfrischungsgetränke, sondern leistet mit dem Verzicht auf Einweg-Plastikflaschen einen wesentlichen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz.


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